Spielsucht & online Glücksspiel: Was für Schwachsinn!

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Das Thema der Glücksspiele wird heutzutage in vielen verschiedenen Studien aufgeworfen. Eine neue Studie, das dieser Frage gewidmet ist, berichtet über das online Spielen. Die Debatte um die Legalisierung der online Casinos ist in Deutschland und anderen Länder populär und strittig. Zahlreiche Experten behaupten, dass dank dem freien Zugang zu den online Casinos das Prozent der spielsüchtigen Menschen steigern wird. Die weiter angeführte Studie überzeugt, dass diese Annahme der Wahrheit nicht entspricht und respondiert den Behauptungen der Casino-Gegner.

Das Lieblingsargument der Casino-Gegner besteht darin, dass die online Glücksspiele auf zahlreichen Internet-Seiten angeboten sind, oft im Internet geworben werden sowie immer leicht mithilfe des Computers zugänglich sind. In den USA und in Australien haben die Gegner der Online-Glücksspiele sogar ein symbolisches Motto für dieses Problem erarbeitet: „Klick deine Maus, verlier dein Haus!“ Sie sind überzeugt, dass das Internet-Spielen zur Entwicklung der Spielsucht führen kann und der Spielsüchtige kann alles wegen des unkontrollierbaren Spielens verlieren.

Obwohl dieses Argument überzeugend auf den ersten Blick scheint, ist es doch falsch. Die Wissenschaftler aus Australien sind zur Schlussfolgerung gekommen, dass die Wurzel der Spielsucht nicht im Internet-Casino zu suchen sind. Dr. Sally Gainsbury, die an der Southern Cross Universität in Australien wissenschaftlich tätig ist, sieht das Problem anders. Sie ist sicher, dass online Glücksspiel kein problematisches Spielverhalten verursacht. Es ist selbstverständlich, dass online Casinos ein echtes Übel für schon süchtige Spieler sein kann, da die Ausgaben der an der Spielsucht leidenden Person deutlich höher dank dem Internet sein können. Aber die Hauptursache der Entstehung der Spielsucht ist mit Internet-Spielen nicht verbunden.

Das Problem beginnt in einem landbasierten Casino

Dr. Gainsbury kam zu Schluss, dass die Sucht im stationären (d.h. landbasierten) Casino beginnt. Als die Spielsucht schon vorhanden ist, beginnt der Spieler im Internet zu spielen. Wenn der Spieler Glücksspiele im Internet spielt, ist die Spielsucht meistens schon vorhanden. Vielleicht ist es eine bewusste Entscheidung des Süchtigen, die vorhandene Sucht im Internet zu verbergen. Die Wissenschaftlerin behauptet, dass die meisten Fälle der Spielsucht im landbasierten Casino entstehen. Die Sucht wird also nicht durch Zugänglichkeit der online Spiele verursacht. Dr. Gainsbury ist davon überzeugt, dass online Glücksspiele nicht nur keine Hauptursache der Sucht sind, sondern auch weniger Probleme als reales Spielen auslösen. Da das Internet-Spielen kontrollierbar ist, können die Mechanismen eingesetzt werden, die das süchtige Verhalten erkennen. Solcherweise wird der Spieler von sich selbst und von der Suchtgefahr geschützt.

Alles hängt von den online Casino Betreibern ab

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Die Tätigkeit von Dr. Gainsbury besteht nicht nur in der Untersuchung der Glücksspiele, sondern auch hat mit den Fragen der Regulierung zu tun. Sie beschäftigt sich auch damit, die Ursachen der Spielsucht zu untersuchen sowie das Suchtrisiko zu minimieren. Sie hat sogar herausgefunden, dass die Casino-Entwickler über solche Werkzeuge verfügen, die das Verhalten der Spieler analysieren und sogar süchtige Nutzer feststellt. Man kann behaupten, dass die online Casinos sogar dabei helfen, problematische Spielverhalten und Spielsucht bei den Nutzern zu erkennen.

Die Wissenschaftlerin hat die Kommunikation der Spieler mit dem Kundenservice ausgewertet. Sie ist zum Schluss gekommen, dass es einige objektive Faktoren gibt, nach denen man Spielsuch erkennt. Die festgestellten Merkmale können darauf zeigen, dass der Nutzen den Account wegen des süchtigen Spielverhaltens schließen will. Wenn man Aufmerksamkeit auf diese „Marker“ rechtzeitig lenkt, kann man dem Spieler helfen, sich von der entstehenden Spielsucht zu befreien.

Die Spieler, die an der Spielsucht leiden, kontaktieren sehr oft mit dem Kundenservice und bieten um die Hilfe. Sie fragen über den Spielverlauf, äußern Zweifel über die Spielergebnisse, besprechen die Transaktion-Probleme. Besonders oft bitten solche Spieler, ihren Account wieder zu aktivieren. Während einige Spieler der Notwendigkeit einer Therapie zustimmen, kontaktieren die anderen das Kundenservice-Zentrum sogar mehrmals im Monat und fordern, den Account wiederzueröffnen. Manchmal verhalten sie sich dabei nicht höflich und vergreifen im Ton.

Die Studie ist auch für Deutschland aktuell

Die Ergebnisse der erwähnten Untersuchung sind nicht nur für Australien, sondern auch für Glücksspiel-Bereich Deutschlands und anderer Länder aktuell. Als Dr. Gainsbury ihre Untersuchung begann, war sie selbst ein bisschen skeptisch. Es schien sehr logisch, dass die Verfügbarkeit der online Casinos Glücksspiel-Sucht provozieren kann. Während der Untersuchung erforsche sie, welchen Einfluss Regularien und Verbote auf die Suchtentwicklung haben. Australische Wissenschaftlerin untersuchte die Regularien von 30 verschiedenen Ländern Europas und kam zum Schluss, dass Verbote keinen Einfluss auf Zahl der süchtigen leisten. Strenge Handhabe, begrenzte Verfügbarkeit und kompliziertes Lizenzsystem hängen mit der Entwicklung der Glücksspielsucht nicht zusammen.

„Der von den Casino-Gegnern oft erwähnte Zusammenhang zwischen Spielsuchtentwicklung und online Casinos ist sinnlos“, behauptet sicher Dr. Gainsbury. Dank ihrer Studie ist es schon bekannt, dass online Spiele selbst zur Sucht nicht führen und dass man nach der Hauptursache in einem landbasierten Casino suchen muss. Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zum Thema der Glücksspielsucht. Vielleicht wird Dr. Gainsbury die Wurzeln des problematischen Spielverhaltens finden und die Methode erarbeiten, das Problem zu bekämpfen.

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